Kleine nützliche Helfer

Es gibt sie für fast alles, mal mehr, mal weniger nützlich.

Die Rede ist von Applikationen oder auch Apps. Sie machen unsere Handys überhaupt erst so smart und haben mittlerweile auch den heimischen Computer, Notebooks und Tablets erobert.

Dabei bekommt der Nutzer nur das fertige Produkt, dass er sich schnell über den App Store auf sein Gadget herunterladen kann, zu Gesicht. Er freut sich über sinnvolle Funktionen und hübsche Animationen oder ärgert sich über Entwicklungsfehler. Die gesamte, teilweise sehr komplizierte, App Entwicklung bleibt dem Endverbraucher dabei völlig verborgen.

Und das, obwohl sich um die kleinen Anwendungen ein großer und auch für die Zukunft vielversprechender Markt entwickelt hat. Denn mit dem Beginn des Siegeszuges der kleinen Programme entstanden auch unzählige Firmen, die sich auf die App Entwicklung und deren Vermarktung spezialisiert haben.

Aber neben diesen professionellen und spezialisierten Firmen gibt es auch Portale für private App Entwickler. So findet man zuhauf Internetseiten, die Anfängern den Einstieg mit Baukasten-Systemen erleichtern. Mit Hilfe des Baukastenprinzipes kann man eine einfache App schon für unter 200€ erstellen. Will man höher hinaus muss man sein Budget dann schon deutlich aufstocken. So muss man für eine durchschnittliche App gut und gerne 23.000€ investieren, während für die echten App-Schwergewichte mit Kosten von bis zu 520.000€ zu rechnen ist.

Entwickler-Portale bieten neben Baukastensystemen auch die Möglichkeit für Firmen oder Privatpersonen, die eine App benötigen oder eine gute Idee haben, Programmierer direkt zu kontaktieren und sie für die Umsetzung ihrer Idee zu engagieren.
Hat eine App den Prozess der Entwicklung durchlaufen wird sie in den App Stores zum Download angeboten. Dabei konkurrieren die App Stores der beiden am weitesten verbreiteten Betriebssysteme, iOS und Android. Dabei gibt es leichte Unterschiede zwischen Apples App Store, der in iOS integriert ist Googles Play Store für Android.

So kontrolliert Apple jede App bevor sie im Store angeboten wird, was ihre Qualität und Stabilität betrifft. Im Gegensatz dazu untersucht Google Apps vor der Veröffentlichung im Play Store lediglich auf Malware. Untersuchungen bezüglich des Inhaltes oder der Qualität bleiben aus.
Schlussendlich muss ein der Entwickler einer App selbst entscheiden ob er seine App in den beiden App Stores anbieten will oder sich vielleicht auf einen Store beschränkt, denn ein anderer Store ist gleichbedeutend mit anderen Endgeräten und somit mit anderen Anforderungen an die App.
Wir als Verbraucher können nur hoffen, dass noch viele kluge Köpfe gute Ideen für Apps haben, die uns das Leben leichter machen.

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